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Rasant durch die Steilkurven des Jazz
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"Sax mal anders" passierte die Musik zur Marktzeit ohne Blechschäden und Beulen in der Harmonie
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MOSBACH (ww). Sie sind jung, und alle spielen sie Saxophon und damit das Instrument, dessen rauchiger, expressiver Ton dieses für den Jazz prädestiniert, obwohl es ursprünglich für Parade- und Militärkapellen konstruiert wurde. Letzteres hört dem Klang des Quartetts "Sax mal anders" jedoch bestimmt niemand an.
... Sie nehmen Rock- und Poptitel ebenso mit wie das hübsche Liedchen von der "Biene Maja" oder moderne Klassiker von George Gershwin. Sie setzen auch auf witzigen Eigenbau und sich selbst auf ein wunderliches Dromedar mit zwei Höckern und auf den Buckel aus eigener "Zucht und Feder".
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...Die fliegen durch die Steilkurven der Jazzharmonik, als wäre das ein Kinderspiel in der halligen Akustik der Stiftskirche. Die Intonation bewegt sich auf einem Niveau, das schon beinahe zu korrekt klingt...
...Diese fabelhaften Vier auf dem Saxophon bringen vom extrovertierten Rocktitel bis zur Innenausleuchtung in meditativen Tönen alles und für alles das richtige Verständnis und Gefühl mit. Das war weit mehr als ein feines Appetithäppchen für zufällige Gäste vom Markt. Die Musik zur Marktzeit gehört für einen festen Besucherstamm im Sommer zum Einkaufsritual. Manche kommen auch einfach so. Warum nicht, wenn solche Qualität angeboten wird?
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