 |
Navigation |
|
|
Aktueller Termin |
|
Kontakt |
|
|
|
|
|
|
|
Leckerbissen nicht nur für hartgesottene Jazzfreunde
|
|
Konzert in Niklashausen »Sax mal anders« bietet Genuss
|
Werbach-Niklashausen. »Sax mal anders« - nämlich nicht als Soloinstrument, sondern im Quartett - konnten die zahlreichen Besucher der Pfeiferhalle am Samstagabend erleben, wo die gleichnamige Gruppe ihr Järliches Konzert gab. Stilistisch deckte sie bei diesem Auftritt die gesamte Bandbreite des modernen Jazz von Balladen bis Bebop ab.
Den Schwerpunkt des Programms bildete dabei das Genre des Modern Creative, vertreten von vielen über das Programm verteilten avantgardistischen, aber pfiffigen Titeln der »Kölner Saxophonmafia«. Aber auch eigen Arrangements von Poptiteln wie »Englishman in New York«, »Unchain My Heart« oder der Michael Jackson gewidmeten Interpretation von dessen größten Erfolg, »Thriller«, sind Bestandteil des vielseitigen Repertoires der Combo. Letztere wurde meist von dem Mannheimer Wolfgang Disch am Schlagzeug begleitet.
Welcher musikalischen Strömungsrichtung sich die Band aber auch hingab, ihrem eigenen Stil blieb sie stets treu. Dabei dient Benedikt Gareis mit seinem Baritonsaxofon als Bass-Ersatz mit einer rhythmischen und harmonischen Basis, während einer der anderen drei Saxophonisten, Manuel Dahner, Nicolai Pfisterer und Sebastian Winkler, soliert. Die übrigen beiden verleihen diesem Gerüst dann mit einer engen, homophonen Begleitung die nötige Fülle. Hierbei stand aber niemand allein im Vordergrund, denn bei jedem Lied wechselten sich die Bandmitglieder, von denen keiner den anderen in Sachen Befähigung nachsteht, mit dem Solieren ab.
Die Leichtigkeit, mit der die vier jungen Studenten dabei ständig zwischen dezenter Begleitung und fingerknotenden Soli wechselten, ist bester Indikator dafür, wie gut sie als
|
|
»Sax mal anders« (von links, vorn): Sebastian Winkler, Nicolai Pfisterer, Manuel Dahner; (hinten): Benedikt Gareis und Wolfgang Disch. Foto: Alexander Gutmann
|
Team eingespielt sind, und versetzte so manchen Gast wiederholt in Staunen.
Dass »Sax mal anders« schließlich ganz schön ins Schwitzen kamen, als sie dieses abwechslungsreiche musikalische Konzept auch noch mit einer witzigen, äßerst lebhaften Bühnenshow verbanden und so durchgehend für beste Stimmung im Publikum sorgten, konnte man als Zuhörer gut nachvollziehen. Niklashäuser dürfen schon jetzt gespannt sein, was für neue Titel die Truppe dann im nächsten Jahr aus der Notenkiste holt. gut
|
|
|
|
|
|